Unterbarmen

Friedhof Unterbarmen

Wegen seiner landschaftlich schönen Lage und der prächtigen alten Grabmäler ist der Friedhof Unterbarmen weit über die Grenzen Wuppertals bekannt und berühmt. Ein Weg mit Grabmälern vieler Industrieller wird im Volksmund als "Millionenallee" bezeichnet.
Der Friedhof wurde am 05. Mai 1822 mit Gründung der Gemeinde Unterbarmen eingeweiht und im Jahre 1897 erweitert. Seine erneute Ausdehnung erfolgte im Jahre 1911 durch Kauf eines Gartengrundstücks, wohl zunächst nur, um eine anderweitige Nutzung dieses Geländes zu verhindern. Der erweiterte Teil hebt sich von dem älteren, streng geometrisch geprägten Teil deutlich ab: gewundene Wege sowie Rasenflächen, Gehölze und Baumgruppen lassen dort einen parkähnlichen Charakter hervortreten.  
Mit seiner Fläche von über 16 ha und manchen Steigungen bis zu 22% ist er nicht nur das größte, sondern auch das steilste Gräberfeld in Barmen.
Es sind zurzeit etwa 20.000 eingeteilte Grabplätze vorhanden. Die Zahl der Bestattungen liegt bei ca. 250 im Jahr.
Neben Einzel- und Familiengrabstätten gibt es auch größere Grabfelder zur Bestattung aus bestimmten Personenkreisen oder Einrichtungen: das Grabfeld der Rheinischen Mission und der DRK-Schwesternschaft sowie Grabstätten für die Gefallenen des 1. Weltkriegs und für die Opfer des Bombenangriffs auf Barmen im Jahre 1943.
Ein Hinweis für die Trauergäste: Bei Beisetzungen im oberen Bereich des Friedhofs wird es gestattet, in einem PKW im Schritttempo dem Trauerzug zu folgen. In diesem Falle genügt ein vorheriger Hinweis an die örtliche Friedhofsverwaltung.

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