Erste Schritte im Trauerfall

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:
Geboren werden hat seine Zeit, Sterben hat seine Zeit ...

So einfach lauten einige Worte im Buch des Predigers Salomo in der Bibel (Pred. 3, 1.2), die auch sicher berechtigt sind.

Aber dennoch:  Beim Tod eines lieben Menschen ist meist nichts mehr einfach. Der Tod, oft als Tabu verdrängt und aus dem Blickfeld der Lebenden gerückt, ist ein schmerzhafter Einschnitt: Plötzlich können wir nicht mehr für die verstorbene Person sorgen, Gespräche nicht mehr zu Ende führen. Die gemeinsame Zeit ist nur noch Erinnerung, und doch ist sie mit uns eng verwoben, wichtiger Teil unseres eigenen Lebens geworden.

Viele Aufgaben warten nun auf die Hinterbliebenen und sind trotz des schmerzvollen Verlustes nun in recht kurzer Zeit zu erledigen. Kraft und Zeit der Hinterbliebenen werden in einer außergewöhnlichen Situation stark beansprucht.

Als Hilfe für Sie möchten wir erläutern,

  • wie evtl. Ihre Kirchengemeinde Sie unterstützen kann
  • welche traurige Pflichten und Formalitäten zu erfüllen sind
  • welche Dokumente im Sterbefall erforderlich sind.